Zinserträge bei Wertpapieren
Die Verzinsung von Wertpapieren ist kein unwesentlicher Punkt, denn im
Prinzip ist es die Haupteinnahmequelle bei festverzinslichen
Wertpapieren. Normalerweise ist die Verzinsung, welche der Gläubiger
vom Emittenten erhält in den Anleihebedingungen festgehalten. Die
Verzinsung bezieht sich dabei auf den Nennwert eines Wertpapiers. Dabei
handelt es sich um das nominal eingesetzte Kapital. Bei der Verzinsung
von Wertpapieren gibt es nicht nur den vorgeschriebenen Festzins und
variablen Zinssatz, der von den marktüblichen Wirtschaftsbewegungen
gesteuert wird. Bei der Verzinsung kann ist oft von einer Vielzahl an
Mischformen die Rede sein.
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Merkmale des Zinsanspruchs
Festverzinsliche Anleihen oder Wertpapiere werden auch als Straight Bonds bezeichnet. Ihr Merkmal ist, dass deren Verzinsung während der Laufzeit stets gleich bleibend hoch ist. Dieser festgeschriebene Zins wird auch als Nominalzins bezeichnet. Der Zins wird in der Bundesrepublik Deutschland gewöhnlich jährlich nachträglich ausbezahlt. In anderen Ländern wird er in einigen Fällen auch halbjährlich ausgezahlt. Gewöhnlich sind den Wertpapieren auch Kupons, so genannte Zinsscheine beigegeben. In diesem Fall verbriefen die Kupons den Zinsanspruch.